Paul Hunter Classic 2018

Paul Hunter Classic 2018

In einem hochklassigen Finale setzte sich Kyren Wilson gegen Peter Ebdon mit 4:2 Frames durch. Im Duell der Generationen ging der Weltmeister von 2002 Peter Ebdon schnell mit 2:0 in Führung. Bis zu diesem Zeitpunkt gelang ihm jeder Stoß spielend einfach.


Das ändert sich im dritten Frame frappierend, als bei einer Führung von 49:47 die Kugel zugunsten des ehemaligen Weltmeisters nicht in die Tasche fallen wollte. Dieser kurze Augenblick war das Momentum, der das Spiel komplett drehte. Schlagartig war es mit der souveränen Leichtigkeit von Peter Ebdon vorbei. Der 26 jährige Kyren Wilson dominierte von nun an nach Belieben und gewann mit vier siegreichen Frames in Folge verdient die Paul Hunter Classic 2018.

 

Bei seinem vorhandenen Ehrgeiz und dem Können wird sich Kyren Wilson sicherlich noch öfters in Siegerlisten eintragen können.
„Qua vadis PHC“? Es ist nicht ausgeschlossen, dass Kyren Wilson der letzte PHC-Sieger war. Die Konkurrenz aus China zahlt locker das Vierfache an Preisgeld für ein Weltranglistenturnier. Dies führte in den letzten Jahren zu einem Schwund an Topstars.

 

In einer Umfrage konnten die Snookerfans nun abstimmen, ob sie weiter ein Turnier mit weniger Stars nach derzeitigem Format sehen möchten, oder eine Rückkehr zu den Anfängen des Turniers präferieren würden. Damals wurde das Turnier als Einladungsturnier mit einigen Topstars ausgetragen. Die große Mehrheit kann sich gut mit beiden Optionen anfreunden. Denn die Snookerfans wollen letztlich nur eins. Auch nächstes Jahr wieder zu Ihrem Snookerturnier in die Stadthalle Fürth pilgern.